Das verschollene Werk eines Hofdichters aus dem 14.Jhd. hat mir Mut gemacht. Es gab sie also doch, die  Liebhaber reifer Frauen. Männer die nicht „Jüngeren“ hinterhersabbern, Männer die keine Angst vor selbstbewußter Weiblichkeit haben, Männer, die sich nicht vor dem geheimen Wissen der Frauen fürchten. Gibts die heute noch?

Warum mir das Mut macht? Ich hab schon gedacht, ich wär nicht normal.

Wenn man es genau nimmt ist älter werden eigentlich nichts Besonderes. Von dem Moment an, als ich lernte zwischen gestern, heute und morgen zu unterscheiden (vorher gabs nur heute) war mir das Altwerden alltäglich. Der aktuelle Hipe mit den Silbernacken und den Ü60 Modells erlaubt es nicht,  Alter bzw. Altern als die Vorstufe von Tod zu begreifen. Stark bleiben bis zum letzten Atemzug, nicht leiden, siechen, abhängig werden- zur Zielgruppe verdammt bleibt kaum Zeit für die Würde, das Gefühl der Reife, der Weisheit des „nichts mehr müssen“, der Ruhe. Aus dem „heute“ des Kindes und seiner Gewißheit „so sein zu dürfen“ nun zu dem „heute“ des Alters- und der Gewißheit, auch ohne Leistung wieder nur „so sein zu dürfen“ . Die Lehre von der Kunst des Lebens und des Liebens ist ausreichend vermarktet. Auch die Kunst der Spekulation, der Kriegführung und des Steuerbetrugs ist weit verbreitet- ars moriendi, „die Kunst des Sterbens, des Vergehens“ jedoch versprich noch keine nennenswerten Profitprognosen.

Ich denke gerne über solche Sachen nach, weil ich viel lieber in Würde sterben möchte als als faltenfreier Adonis mit traumhaftem Blutdruck mit dem „forever young“ Kapuzenshirt.

Wie das geht? Keine Ahnung ! Hinweise sind erwünscht

„Dem jüngsten Waffenexportbericht des französischen Verteidigungsministeriums zufolge war Saudi-Arabien in den vergangenen zehn Jahren mit Lieferungen im Wert von 11,1 Milliarden Euro der zweitwichtigste Abnehmer französischer Rüstungsgüter.“

(Handelsblatt 15.04.2019 – 19:00 Uhr)

 „Ein Leclerc-Kampfpanzer kostet ca. 14 Millionen Euro, eine Caesar-Kanone zwischen 5 und 8 Milionen Euro.“

(SHZ 13. März 2017, 17:39)

 „Beide Waffensysteme werden im Krieg im Jemen eingesetzt. Die Kämpfe bedrohen …….nicht nur die 600.000 Stadtbewohner, sondern alle 28 Millionen Einwohner des Landes. 22 Millionen von ihnen sind auf Hilfe angewiesen, acht Millionen gelten als direkt von einer Hungersnot bedroht. Die UN bezeichnen die Lage im Jemen als „die schlimmste humanitäre Krise des 21. Jahrhunderts“. Nun droht die Lebensader des Landes gekappt zu werden. Vor einer „Katastrophe“ warnen die Vereinten Nationen.“(www.welt.de 22.06.2018)

„Mindestens 56ooo Tote laut Armed Conflict Location & Event Data Project 2018“ (www.heise.de 31. Oktober 2018)

 Der Aufbau von Notre Dame, einem Symbol des christlichen Abendlandes könnte leicht eine halbe Milliarde Euro kosten.

„Ersten Schätzungen des französischen Fremdenverkehrsamtes zufolge übernachteten 2018 rund 24 Millionen Gäste in den rund 2.020 Hotels im Großraum Paris. Inklusive der Übernachtungen bei Bekannten, in Airbnb-Quartieren und Jugendherbergen soll sich die Gesamtzahl auf 40 Millionen Touristen belaufen haben. 13 Millionen davon kamen aus dem Ausland – vor allem aus den USA (2,8 Millionen), Großbritannien (2,1 Millionen) sowie Deutschland und China (beide 1,2 Millionen)“                                                                               (www.tt.com Di, 16.04.2019 13:37)

 Mein Vorschlag:

  • Trümmerbrocken und Schuttreste an meistbietende betroffen Entsetzte versteigern
  • von jedem Touristen 5 Euro „Notre Dame- Taxe“ erheben
  • alle Firmen, die an den Kriegen in der Welt verdienen spenden ihren Gewinn zum Aufbau der Kirche und die Beschäftigten dort verzichten auf einen Monatslohn
  • wer für den Aufbau gespendet hat, wird in der Kirchenchronik erwähnt, wenn er den gleichen Betrag an die jeminitische Bevölkerung überweist
  • für jedes Mal, wenn der Begriff „Katastrophe“, „grausames Unglück“, „Fassungslosigkeit“ und ähnliche Worte gesagt, gedruckt oder gezeichnet werden und für jedes Mal, wenn mit Sensationsfotos und Berichten über den Brand Geld verdient wird, wird eine Gebühr erhoben.

Mit diesem Grundstock wird dann ein neues Symbol für das christliche Abendland geschaffen:                                                                                            „Die Stiftung für Barmherzigkeit, Friedfertigkeit und Nächstenliebe“

Notre Dame wird auf diese Art ewig und unvergänglich- nicht nur ein Machtsymbol, Schauplatz grausamer Folter und kirchlicher Willkür, gebaut unter unbeschreiblicher Not der Arbeiter und mit Blutgeld finanziert, sondern ein Zeichen für Vernunft, Mitgefühl und Liebenswürdigkeit.

Solange nur ein Kind stirbt für die Kriegsinteressen der Weltenführer, ist es für einen Christen selbstverständlich, daß erst der Hunger, die Angst und die Krankheiten diese Kindes bekämpft werden bevor ein Prachtbau mit Spenden selfie-geeignet wieder aufgebaut wird.

 Fuck the Scheinheiligkeit, brothers and sisters!

 

 

 

 

 

Schutz vor den Schwachen

 

Wenn es stimmt, daß Männer triebgesteuerte wandelnde Bomben sind- und es scheint ja zu stimmen, weil

  • Muslime sehr große Angst vor Männern haben und deswegen ihre Frauen schützen
  • die weltweiten Gewaltstatistiken ähnliche Ursachen vermuten lassen
  • auch Biologen und Verhaltensforscher eine Erklärung dafür haben

dann sollten wir uns mal Gedanken machen, was man da tun kann.

Wenn alle Toten, Verletzten und Traumatisierten zusammen genommen untersucht werden auf die ursprünglichen Energien und Kräfte ihrer Beschädigungen, dann finden wir bei Fukoshima, Stalingrad und den Verkehrstoten ebenso wie bei Genoziden als auch bei Wirtschaftskriegen, Sport und vielen anderen zerstörenden Vorfällen immer Testosteron.

Mit diesem chemischen Kampfstoff werden Männer für sich und ihre Umwelt zum Lebensrisiko- und dies auch für andere Männer, Frauen, Kinder, Tiere und Pflanzen und sogar für Wasser und Luft.

Wenn dann noch Mangel an Mitgefühl, einfältige Weltbilder und wenig Frustrationstoleranz dazu kommen, wird der Männertreibstoff zur wohl gefährlichsten Substanz, dem in Vergangenheit und Gegenwart die meisten Lebewesen zum Opfer fallen. (Da können sich Atomkraft, Botulismus oder Krebs und alle Naturkatastrophen dahinter verstecken)

Die große Angst vor kleinen Eiern treibt die Männchen zu sonderbaren Verhalten, skurrilen Werbeaffigkeiten und ständiger Beweisnot, gut genug zu sein, um auf dem Treppchen zu stehen und „was Besonderes zu sein“.

SUV (mit mir kommst Du überall durch), geleckte Vorgärten (bei mir ist Ordnung, freies Schußfeld und kein Unkraut), und eine „Laß mich durch, ich bin ICH“- Mentalität der breiten Ellenbogen geben dem Männchen Sicherheit und die Zuversicht, alpha zu sein.

Besonders die schwachen Exemplare versuchen ihre Angst vor Verlust und Unwichtigkeit mit Muskelspiel, aufgestellten Kragenhaaren und Zähneblecken, Kaumuskeln bewegen und Abarth- Auspuff zu bekämpfen.

Da wirkt es erstmal befremdlich, daß die Weibchen, die die jungen Machos miterziehen und für sie später die Brüste operieren lassen und die nicht selten ca. 2 Tagesstunden mit Bewerbungsmalerei und Präsentierkleidung beschäftigt sind – daß eben diese Weibchen sich nicht wehren, wenn diese Hormonboliden die ganze Strasse, ja die ganze Welt für sich beanspruchen.

Ja, Männer können Liebesgedichte singen, Windeln wickeln und betroffen sein, wenn wiedermal ein Kind mißbraucht wird.

Ja, Männer können auch Säuglinge gegen Betonpfeiler klatschen und problemlos die Todesstrafe für Kinderficker fordern.

Ich habe noch nichts davon gehört, daß Frauen für die friedliebenden, starken Sanften, für die Kämpfer für gesundes Wasser und gegen Hunger und Willkür massenhaft die Röcke hochgehoben haben- für den Führer und andere Vertreter von Macht und Geltung war und ist das Ehrensache!

Die dicksten Eier, der Stärkste, der der einfache Lösungen weiß sind immer noch an Platz 1.

Im Kleinen spielen sich da die gleiche Dramen ab, wie im Großen.

Strassenverkehr, Ortsratsitzung, Vereinspolitik, Lehrerkollegium, Mobbing, Disco und Hausgemeinschaft, Firma, der ganze Alltag eben riecht nach Testosteron und Angst, ein Schlappschwanz zu sein.

Daumen hoch für den alpha-Hengst und shitstorm für den Schwächling- so geht Leben und das wissen die Kerle selber ganz genau.

Statt jedoch mal eine Pause zu machen in diesem Dauerschwanzvergleich rüsten sie noch mehr auf.

Gerade eben noch Marathonfigur, dann wieder Hulk, dann Bart, Tatoos, ¾ Hosen, E-Zigarette, Handy, Bildschirm, Auto und auch noch Grillexperte sein, size matters oder Sex Toys mit Orgasmusgarantie- ständig unvollkommen und ungenügend sein macht krank und unglücklich.

Also weiter upgrade your cock und steh deinen Mann- also weiter Tote, Vergewaltigte, Hingerichtete, Gequälte und Benutzte, Kriege, Konsumterror und Angst?

Ich denke, wenn wir das Verursacherprinzip bei Technikunfällen, Produktschwäche und Schaden an Natur und Umwelt ernst nehmen und Haftung für das entstandene Unheil von den Verantwortlichen fordern, dann macht es Sinn, dies auch bei menschlichen Handlungs- und Haltungsfehlern anzuwenden.

Mein Vorschlag:

  • Zwangsmedikation ab der Geschlechtsreife
  • Strengere Strafen und gesellschaftliche Ächtung für jedwede Art der kompensatorischen Triebabfuhr mit destruktiver Wirkung
  • Erziehung und lebenslange Begleitung in Selbsthilfegruppen (potential anonymus rapers)
  • Tablettenreduktion nur nach regelmäßig geprüfter Sozialprognose und in Absprache mit persönlichem Umfeld
  • Anlegen eines sicheren persönlichen Sperma-Depots, Sterilisation ohne Refertilisierungsoption
  • Lustgutscheine für Sex in gegenseitigem Einvernehmen (zeitlich begrenzt verminderte Hormongabe, Spracherkennungssystem mit cloud-Protokoll für NEIN, Strafpunktsystem bis hin zur Hirn-Manipulation per Elektroschockchip)

 

Ich vergleiche die individuellen und volkswirtschaftlichen Kosten, die entstehen durch Kriege, Morde, Selbstmorde und Machtkämpfe, phallische Unternehmensführung und andere Mannkonzepte mit den Kosten einer weltweiten Dauermedikation (evtl. auch Implantate) mit Testosteronhemmern.

Mit dem Verursacherprinzip und der Pflicht zur vernünftigen Volkswirtschaft wäre allen gedient.

Mal ganz basic!:

Jeder klar denkende Mensch würde nur den Kopf schütteln, wenn wir mit Minenräumfahrzeugen zur Arbeit fahren oder in Splitterschutzanzügen spazieren gehen müßten, nur weil eine Gruppe von durchgeknallten,reifungsverzögerten Schwanzträgern gerne auf der Strasse oder im Park mit Sprengstoff spielen wollen.

Das ist so schräg, wie wenn Frauen Anglerhosen tragen sollen, weil doch Männer alles markieren müssen-

oder die einen sich verhüllen müssen, weil die anderen sich nicht im Griff haben. Da lacht doch jeder Züchter- ein brünftiger Stier ist nicht aufzuhalten. Da kann sich die Kuh als Telefonzelle verkleiden oder der Veterinärassistent im Besamungsstand noch so nach Desinfektionmittel riechen- das ist dem Tier mit den dicken Eiern aber sowas von egal! Da hilft auch kein Tuch drüber!

Ich traue keinem Mann, der sich nicht im Griff hat, denn wer seine Eier nicht beherrschen kann hat wenig Verstand und wer wenig Verstand hat sollte kein Auto fahren oder teure Maschinen bedienen.

Erst recht sollte er keine Abteilung leiten, eine Familie gründen oder Staaten lenken.

So einen will ich nicht als Nachbarn haben!

 

 

„Ich hab ja nichts gegen lange Haare-

aber gepflegt müssen sie sein!“

Stell dir das mal vor!

Das ist so wie „nix gegen dreckige Hosen- aber sauber solln sie schon sein!“

Die Botschaften, die heute ein junger Mensch aufnehmen, sichten, ordnen, verstehen,trennen, befolgen, vermeiden und überhaupt das Ganze in irrwitzigem Tempo verarbeiten muß- diese Vielfalt kann da doch  nur zu völliger Verblödung im multiphrenen Chaos führen.

Liebes Murmeltier- ist das gewollt?

Als die profilneurotische Eule mal wieder das Murmeltier mit klugscheißerischen Weisheiten vollkackte, putzte sich der Nager nachdenklich die Schnurrhaare und fuhr dem fabulierenden Vogel messerscharf in die Parade:                                                                                                                                   „Ich wette zehn Tonmurmeln, daß du das folgende Rätsel nicht lösen kannst!“ – „Die Wette gilt, schieß los!“

„Wer sagt das: Ich sehe die Vergangenheit realistisch, die Gegenwart optimistisch und die Zukunft pessimistisch?“

Da senkte die Eule demütig den Kopf und flüsterte:“Oh, mein Gott“

 

Im Beitrag „ausgereift und unerwünscht“ unter Juli 2018 „gute Praxis Konzepte“

wies die Autorin auf einen hohen Parteifunktionär einer alternativen Partei hin.

Dieser gab sein Ehrenwort (mit in die Augen schauen und festem Händedruck) für die Unterstützung eines Flüchtlingsprojektes.

Er hielt es nicht und erklärte es mit „viel Termine, viel Arbeit“.

Dazu folgenden Text:

aus:

Dies ist mein letzter Versuch.
Nach Anfragen bei Kameradschaft und Ortsverband möchte ich gerne in der Öffentlichkeit nach Antworten suchen.
Ein kurzer Abriß meiner Vita soll zeigen, was mich bewegt.
Ich wurde 1944 im November in Dresden geboren.Meine Mutter- Erika Gundler- war damals Sekretärin im Büro Spuler, einem Professor für Islamistik am Imam-Institut Dresden. Als Flakhelferin wurde meine Mutter verwundet, bekam eine Stelle als Bürokraft und ging eine Liäson mit einem Nordafrikaner ein, der sich zum Mullah ausbilden lassen wollte.
Das Ergebnis dieser Beziehung (mit ausdrücklicher Duldung von Prof. Spuler) war ich.
Nach den Kriegswirren wurde ich 1951 in Dresden eingeschult und da mein leiblicher Vater nicht auffindbar war (meine Mutter hatte Angst und gab den Namen nicht preis) bekam ich Anfang der 60er Jahre Kontakt zu Aktivisten, die später mit Hoffmann Kontakt hatten und las die eingeschmuggelten Stahlhelm-Schriften.
Ich wurde akzeptiert, vor allem als es sich 1973 heraustellte, daß mein Vater wohl für Deutschland in Yugoslawien oder auf einer Mission in Anatolien gefallen war.
Nach der Wende konnte ich mich endlich auf die Suche nach seinem Grab machen- in der Osttürkei sollte mal es sein, dann wieder in Pula und schließlich paradoxerweise in Italien. Ich habe schließlich resigniert.
Nach der Wende ging es mir sehr schlecht-ich bekam erstmal keine Stelle (in Dresden!), ich wurde beschimpft, angespuckt und nun auch noch von haßerfüllten Deutschen am Besuch einer Legida-Kundgebung gehindert.
Ich weiß nicht wohin, was tun und mit wem sprechen.
Ich sitze vor der Glotze, esse unregelmäßig und trinke mehr, als mir gut tut.
Was ist nur passiert?
Was soll ich tun? Ich bin dunkel, nicht blond und mein Vater war Mohamedaner-
für „so eine “ ist es heute gefährlich!
Aazarm Gundler/Dresden

Nein heißt NEIN!

Nun, da es jetzt auch amtlich ist könnte man sich ja zurücklehnen und denken: “Alles gut“.

Aber so richtig zu Ende gedacht bedeutet das auch, dass ein NEIN eines Mannes zu einer Frau, einer alten Frau zum Sozialamt, eines Kindes zum Lehrer, eines Angestellten zum Chef, eines Sterbenden zu den Verwandten, eines Messdieners zum Priester, eines Windrotoranlagennachbarn zum Schlagschatten genau soviel wiegt, wie das einer Frau, die nicht will, dass man sie belästigt.

Daneben gibt es noch die Propaganda, die Mediensintflut und das „human brain project“, Verkehrsrundfunk und Popsendergedudel in Cafes und Muckibuden, kreischende Kinder in Restaurants („enstpannen Sie mal wieder –gehen Sie gut essen“) und 1000 andere Gelegenheiten, das klare NEIN auszusprechen.

Ich finde, man sollte ruhig allen lebensunfreundlichen Gewalten ein deutliches lautes NEIN entgegenbellen!

Schön wärs ja, wenn sich alle an die Regel: “was Du nicht willst………..“ halten würden oder spätestens beim unmissverständlichen Stoppsignal aufhören.

Aber so isses nicht immer und ich frage mich, was nach einem nicht befolgten NEIN passiert?

Was die geistige Selbstverteidigung angeht, da hat Stephan mal wieder eine gute Vorlage geliefert.

In seinem letzten Brief beschäftigte er sich mit dem Problem der Werbung, der Manipulation und Verhaltenssteuerung. Dabei fiel ihm auf, das die Verteidigung an sich schon ein Teil eines gewaltsamen Konfliktes ist- um jedoch vorher sich vor ungewollten Einflüssen zu schützen erfordert so was wie „Empfängnisverhütung“.

Ich denke, dass auch dieser Begriff einen Platz im Curriculum bekommen sollte. Eindringen, bedrängen, beobachten, beeinflussen, locken , bedrohen und belohnen sind nicht nur Handlungen, die bei Gewalt und/oder sexueller Gewalt begangen werden- es sind auch Strategien und Taktiken der Politik, der IT-Branche, der Medien, Personalführung, Erziehung und Kultur/Bildung.

Da ist es klug, sich neben Ausweichtechniken, Aufklärung, kritischem Hinterfragen, und miteinander sprechen als Prävention gegen Fremdbestimmung auch dem Fall zu widmen, in dem man ungewollter „Saat“, giftiger Seelenverschmutzung und bohrenden Gedankenkarussells schutzlos ausgeliefert ist.

Ein Antikonzeptivum zum Schutz gegen ungewollte Schwangerschaft, unerwünschte Körperverletzung und ein Bildungskonzept zum Schutz gegen ungewollte Manipulation sind da vielleicht ähnlich und in Teilen nützlich vergleichbar.

Kamma ja maguggen-

In jedem Fall Danke, Stephan

vielleicht hat ja die Eine oder der Andere dazu eine Idee.

 

„Wir denken heute an die Opfer von Gewalt und Krieg, an Kinder, Frauen und Männer aller Völker.

Wir gedenken der Soldaten, die in den Weltkriegen starben, der Menschen, die durch Kriegshandlungen oder danach in Gefangenschaft, als Vertriebene und Flüchtlinge ihr Leben verloren.

Wir gedenken derer, die verfolgt und getötet wurden, weil sie einem anderen Volk angehörten, einer anderen Rasse zugerechnet wurden, Teil einer Minderheit waren oder deren Leben wegen einer Krankheit oder Behinderung als lebensunwert bezeichnet wurde.

Wir gedenken derer, die ums Leben kamen, weil sie Widerstand gegen Gewaltherrschaft geleistet haben, und derer, die den Tod fanden, weil sie an ihrer Überzeugung oder an ihrem Glauben festhielten.

Wir trauern um die Opfer der Kriege und Bürgerkriege unserer Tage, um die Opfer von Terrorismus und politischer Verfolgung, um die Bundeswehrsoldaten und anderen Einsatzkräfte, die im Auslandseinsatz ihr Leben verloren.

Wir gedenken heute auch derer, die bei uns durch Hass und Gewalt gegen Fremde und Schwache Opfer geworden sind.

Wir trauern mit allen, die Leid tragen um die Toten, und teilen ihren Schmerz.

Aber unser Leben steht im Zeichen der Hoffnung auf Versöhnung unter den Menschen und Völkern,

und unsere Verantwortung gilt dem Frieden unter den Menschen zu Hause und in der ganzen Welt.“

 

Zusatzvorschlag:

„Wir vergessen nicht die getöteten, diskriminierten, verfolgten, gefolterten und inhaftierten Menschen und deren Kinder, die lange vor der Ökowelle den Hass , die Ablehnung und Ausgrenzung der Bürgerinnen und Bürger erlitten, die heute bio/vegan/achtsam/bewußt auf ihre Gesundheit und „die Umwelt“ achten.

Diese VorkämpferInnen haben uns gewarnt, uns informiert und an uns apelliert, dass wir Geld nicht essen können. Wir haben ihre Kinder ausgelacht, als diese isoliert mit ihrem Salat auf dem Pausenhof standen. „Wir sind doch keine Hasen“ haben wir gespottet und unsere Eltern haben bei „den Spinnern“ keine Kartoffeln gekauft oder auch schonmal den Hof angezündet.

In den anderen Ländern erging es den Warnern und Hinweisern noch schlimmer und viele wurden ermordert oder in den Tod getrieben.“

Das Murmeltier hat an alle namhaften Organisationen, Parteien und Initiativen (incl. Ministerium) geschrieben und aufgerufen, die Initiative zu unterstützen (Gedenktag für die Ökopioniere). Es gab keine bzw.einige  halbherzige oder sogar dumme Reaktionen und als ich dann die Liste der Gedenk- und Aktionstage im Internet erforschte wurde mir klar, was so alles wichtig ist für die Menschen, die im Hier und Jetzt leben.

Ich finde, da paßt ein „Gedenken an die Opfer der  Ignoranz und Dummheit“ gut als Erinnerung daran, was wirklich wichtig ist für die Menschen, die nach uns kommen.

Schön wäre es, wenn dieser Murmeltierbrief dazu beiträgt.

 

 

https://www.boersen-report.com/Cannabis.html

endlich mal eine Nachricht, die euch wirklich interessieren könnte!

Das Murmeltier denkt dabei an die weltweit gequälten, getöteten, inhaftierten und diskriminierten Menschen, die einfach nur gerne kiffen wollten.

Vielleicht kommt ja mal jemand auf die Idee,  ein paar Aktiengewinnanteile zur Rehabilitierung der ungezählten Unschuldigen zu verwenden.

Wahrscheinlich aber ist es nicht- das sieht die Geschäftsidee nicht vor.

Wem Wittgenstein zu hart ist und wer keine Zeit für ein Linguistikstudium hat, dem lege ich Wolf Schneiders „Wörter machen Leute“ Piper, 1976 (!) ans Herz. Als Zeitzeuge und „Nanomitgestalter“ fällt mir da das Pionierteam von

https://de.wikipedia.org/wiki/Informations-Dienst_zur_Verbreitung_unterbliebener_Nachrichten

ein.

Ein Teil des Curriculums für die Kurse in geistiger Selbstverteidigung sollte sich denen widmen, die keine Angst hatten, Fragen zu stellen- auch wenn die gewonnenen Erkenntnisse durchaus Angst machen konnten.

Sprechen, sich unterhalten, etwas sagen ist ein „Gesellschaftsspiel“, welches ständige Regelanpassung und Verhandlung zwischen den Gesprächsbeteilgten erfordert. Erst wenn sich alle auf eine Definition, eine emotional „ähnlich“ wirkende Empfindung geeinigt haben, dann kann man sich „vernünftig“ unterhalten.

Adolf Hitler, Joseph Goebbels, Edward Bernays, Friedrich von Hayek, Gustav Grossman und die anderen Väter der „public relation“-Strategien haben alle sich ähnelnde Sprachspiele- Propaganda wird wirksam, wenn sie „in der Sprache der Zielperson“ gesprochen wird und wenns nicht funktioniert wird eine Kunstsprache („Sprech“) entwickelt.

Hitler sprach von „Verweiblichung des deutschen Wesens“, die harte AfD von „Verfotzung“ und der Verrohung von Sprache folgt die Rücksichtslosigkeit im Tun (vgl. „gedacht ist gemacht“ Luc Ciompi).

Also- ich empfehle mir, auf die Sprache zu achten und auch andere Menschen ohne Angst zu fragen:

„Was genau meinst Du damit?“

-auch wenn das Ergebnis durchaus Angst machen kann!

AKTIV-POSTER
So geht’s:

„Gewalt ist eine Lösung“-
Wenn Sie Ideen, Vorschläge und Erfahrungen
haben, wie es auch andersgehen kann,
schreiben Sie es kurz und bündig auf die Rückseite eines Blumenbildes und
stecken dies dann auf das Poster.
Am Ende der Veranstaltung ist das Gewaltposter von ca.
130 Blumen und der Sammlung Ihrer Vorschläge bedeckt.
Diese Aktion wurde und wird auf Tagungen, in Schulen, Seminaren und Firmen vorgestellt.
Ziel ist, viele und vielfältige alternative Lösungsmöglichkeiten zusammen zu tragen und zur Verwenden bzw. Besprechung weiterzugeben .
Bitte schreiben Sie lesbar (gerne auch Ihre Kontaktdaten)

Initiiert und begleitet wird dieses Projekt vonThomas Brendel
info@geistigeselbstverteidigung.de www.geistigeselbstverteidigung.de

„In Bremen versuchte gestern eine Gruppe Menschen einen vermeintlichen Kinderfreund (vgl. Herkunftswörterbuch) zu töten.“
oder doch besser:
„Mob prügelt angeblichen Pädophilen fast zu Tode.“
oder:
„Entschlossene Bürger übernahmen Verantwortung“
oder:
„Es war geil“ – Aussage eines Täter über das Gefühl, als er dem Opfer das Kniegelenk zertrat.
„Ey, der hat gequiekt wie ein Schwein“ erzählte eine Mittäterin, die das Opfer mit einem Knüppel zwischen die Beine schlug.
oder vielleicht doch:
„Deutsche Männer und Frauen fragten nicht und diskutierten nicht- sie handelten so, wie es deutsche aufrechte Kameraden und Kameradinnen überall tun sollten.“
Ein Video wird sicher bald veröffentlicht und die Kommentare in den Netzforen sind eindeutig.

Gerade als ich mich über die Geschichte wunderte kam eine Mail aus Füssen/Allgäu.

Liebes Murmeltier-
Ich pflege zur Zeit eine 92jährige alte Dame, zu der ich im Laufe unserer gemeinsamen Zeit ein sehr vertrautes Verhältnis entwickelt habe.
Sie erzählt viel aus ihrem vergangenen Leben und gelegentlich höre ich dieselbe Geschichte mehrmals- nicht selten an einem Tag. Sie vergisst, wer ich bin und dass ich ihre Erinnerungen erst gestern, letzte Woche oder vor einer Stunde gehört habe.
Besonders beeindruckt bin ich von der Offenheit- ohne Falschheit, ohne Scham berichtet sie mit leuchtenden Augen über ihre Neigung, ihr Verlangen nach jungen, unschuldigen „Knaben“ (so nennt sie die minderjährigen Jungs, die sie damals als Lehrerin verführte).
Ähnlich hell wird ihr Gesicht (was sonst eher gramzerfurcht oder schmerzverzerrt war), wenn sie von ihren Reisen mit Freundinnen nach Afrika oder die Dominikanische Republik schwärmte. Da war sie schon 65.
„Die Knaben hatten es immer gut bei mir“ sagte sie, „sie träumten von reifen Frauen und sie lernten viel von uns“.
Ich recherchierte in Medien, in Altenheimen, lies mir Berichte aus Schweden und USA zuschicken und sprach mit alten Damen. Einige hatten auch Sex, Affären und lange Beziehungen mit minderjährigen Jungen.

Ich frage mich, ob sie auch gefährdet sind durch Lynchjustiz, Mob, deutsche Männer und Frauen.
Was würde geschehen, wenn ich Adressen ins Netz stelle, Wohnort, Straße, Heim oder Wohnung?
Würden die Bremer Schnellrichter eine 92jährige alte Dame töten?

Wenn jemand den Mut hat, die Neigung zum Töten von alten Damen zuzugeben, dann schicke ich die Anschrift.
Vorher noch eine nicht unwichtige Information:
Ich bin der jüngste ihrer Söhne.
Ich bin stolz auf meine Mutter.
Ich werde da sein.

Unsere deutsche Kultur wird bedroht!

Von wem genau und seit wann wird unsere Kultur eigentlich bedroht?

Sind es

  • Muslime
  • Amerikaner
  • Russen
  • Chinesen
  • Inder
  • Konzerne
  • Klimawandel
  • ???

Es gibt Menschen, die vor den ca. 5,5% Muslimen im Land Angst haben (und trotzdem gerne in deren Herkunftsländern Urlaub machen und für die Dienste exotischer LiebesdienerInnen ebenso gerne bezahlen- vgl. auch „hijab porn“)

Auch das Kopftuch wird als Gefahr für unser Land wahrgenommen (vgl. dazu Wikipedia „das Kopftuch“)

Gibt es dafür eine nachvollziehbare Erklärung?

Es gibt sehr viele Arten von Kopfbedeckungen- kürzlich bin ich mit einer Kippa durchs Einkaufszentrum gegangen und wurde freundlich gegrüßt!. Vielleicht sollte ich es mal mit Takke, Mitra, Pickelhaube oder Sombrero versuchen.

Bei der Recherche zu diesem Thema ist immer wieder eine Kopfbedeckung als besonders gefährlich aufgetaucht- sie wurde im amerik. Bürgerkrieg von beiden Seiten getragen, beim Baseball und in Jugendgangs, aber auch von Arbeitern, Farmern und Polizeibeamten geschätzt, ist sie die meistgetragene Kopfbedeckung auf der Welt, die für eine Nation, eine Politik, eine besondere Philosophie  steht.

Da gucke ich nochmal genau hin.