Kontexte zwischen Erziehungswissenschaften, Pädagogik und Psychologie

Erkenntnistheorie: Plato, Aristoteles
Was ist Wirklichkeit? Was können wir wissen?

Quantenphysik:
Das Beobachtete verändert sich?
Der Beobachter beeinflusst das Beobachtete?
Objektivität ist Illusion, d.h. sie hat ihre Grenzen.

Konstruktivismus:
Man muss immer aushandeln was Wirklichkeit ist.
Wie kommt man zu Übereinkünften?
Theorie der Beobachtung

Systemtheorie:
Homöostase
Informationsverarbeitung
Positive/ negative Rückkopplung
Eskalation/ Deeskalation
Konfliktmuster

Chaostheorie:
Butterfly – Hurrikane: kleinste Veränderungen können die verrücktesten Auswirkungen haben
Autopoesis
Aktraktoren/ Bindekräfte

Kybernetik 2. Ordnung:
„ was passiert, wenn jemand denjenigen beobachtet, der beobachtet?“

Neuroforschung/ Bewusstseinsforschung:
Gefühle, Affektlogik

Systemische Therapie:
Regeln Kommunikation
Relösa: Ressourcenlösungsorientierter Ansatz in Kurzzeittherapie
Was muss ich tun, damit ein System das Gleichgewicht verlässt?
– Reiz stark genug machen?
– Was ist der Reiz, der das System ( Klient ) reizt?
Reiz zu stark – System kollabiert, der Klient ist weg, z.B. anschubsen, ist der Schups zu stark, verliere ich den Kontakt zu meinem Klienten.
Man muss anschlussfähig bleiben!
Auftragsklärung! Was will ein System?
Was mache ich wenn ich ein Problem habe?

Klassische Pädagogik:
Reden

Alternative Pädagogik:
Leben
Erlebnispädagogik
Erziehung, Charakterbildung, Verantwortung
Wie ist die Kette zwischen Erlebnis und Erfahrung
– Reflexion
– Transfer – Event?

Progressive Pädagogik:
Montessori, Walldorf – Anthroposophen

Konstruktivistische Sicht des Lernens:
Art des Miteinander – Haltung – nur in guter Atmosphäre möglich
Art des Zuhörens – also wenn man sich darauf einlässt
Emotionen – wenn man mit einbezogen ist – Erfahrung ( Assoziation), Spüren
( Kontakt ), Imagination – assoziatives Denken, Neugier

Psychologische Schulen

Tiefenpsychologie, Psychoanalyse: Freud, Adler ( Minderwertigkeit, Geschwister)
Jung ( Archetypen)
Übertragung – Gegenübertragung
Bauriedl – politische Verhältnisse

Lernpsychologie, Lerntheorie
Behaviorismus: Reiz – Reaktion, Konditionierung nach Pawlow
Operantes Konditionieren durch positive oder neagtive Verstärker
Kognitionswissenschaft – Emotionale Reiz – Schema
SORCK
S – Reiz
O – Organismus: Denken, Emotion, Körper
R – Reaktion
C – Gewinn
K – Konsequenz

Lernen am Modell – Bandura
Nachahmung von Aktivitäten, inclusive der darin enthaltenen Wertvorstellungen

Humanismus, Hypnotherapie
Psychodrama, Rollenspiel
Gesprächspsychotherapie n. Rogers
Gestalttherapie n. Pearls und Goodman

Entwicklungspsychologie
Piaget – kognitiv, sensomotorisch
Begreifen – kommt vom Handeln
Orientierung, Neugier
Muster – körperliche Reaktionen

Säuglingsforschung
Wann entwickeln sich unsere Sinne?
Gleichgewichtssinn ist einer der ersten
Riechen bzw. Geruchssinn . archaische Teile des Gehirns, Erinnerung bei Düften

Allgemein wird die Bedeutung der körperlichen Verfassung und Aktivität für das denken und Fühlen stark unterschätzt, körperbezogene Therapieformen und verwandte Praktiken spielen deshalb nach wie vor eine sehr randständige Rolle.
Die affektlogische Theorie sieht Körper und Psyche über drei Grundannahmen auf das Engste miteinander verbunden:
– Affekte sind ( auch ) körperliche Phänomene
– Es finden ständig Wechselwirkungen zwischen affektiven und kognitiven Komponenten statt
– Geht davon aus, dass alles Denken ursprünglich auf konkreter körperlicher Aktion, also Handeln beruht ( Piaget Seite 68)
Da zudem Affekte, obwohl nicht notwendigerweise bewusst, trotzdem körperlich manifest sein können, erscheint der Körper geradezu als der primäre Sitz, das primäre Organ und Ausdrucksfeld der Gefühle. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass praktisch alle psychischen Störungen mit ausgeprägten Störungen des Körperschemas einhergehen. ( Magersucht, Schizophrenien, Alkoholerkrankung, Depression u.a.)
Affekte bestimmen die Hierarchie unserer Denkinhalte ( die vorherrschende affektive Befindlichkeit bestimmt von Moment zu Moment die hierarchische Ordnung unserer Gedanken
Kurz gefasst:
– Körperliche Haltung drückt Gefühl aus
– Gefühle beeinflussen körperliche Haltungen, d.h. das Wesen wird beeinflusst
– Oder auch: der Inhalt bestimmt die äußere Form o. die äußere Form bestimmt den Inhalt
Jeder sollte für sich selbst überlegen, was durch die eigene Aktion vermittelt werden soll, passt die Körperhaltung zum Gesagten und umgekehrt.
Wo Aktion ist, ist auch immer Emotion. Wenn man davon ausgeht, dass Spannungslösung das regelmäßige Ziel eigenen Tuns ist ( Adler – Überwindung der Minderwertigkeit, Bauriedl – Ausgleich Ohnmacht – Macht ), so erscheint ein generelles Streben nach Lustgewinn oder Unlustvermeidung ( wenn auch über komplizierte Wege)als Motor und Organisator aller geistigen Entwicklung.
Erkenntnis oder auch lustvoll affektive/ kognitive Spannungslösung nach unserem Verständnis – setzt immer eine vorauslaufende und als solche auch bewusst empfundene Unlustspannung voraus, also letztlich irgendeine Art von leiden, d.h. der Motor oder Stachel aller Bewegung ist immer wieder ein spannungserzeugender Konflikt in uns selbst, eine unangenehme Widersprüchlichkeit oder Unstimmigkeit. Solange alles in Ordnung ist, d.h. ein spannungsarmer Zustand, besteht keinerlei Grund, irgendetwas zu verändern. → Ambivalenzspannung , Verbinden der Realität mit eigenen Visionen/ Wünschen