Nu is abba guht!

Die Tafel gehört uns!

 

Ich habe in den letzten 4 Jahren eigenartige Erfahrungen gemacht mit der „Geschäftsidee Nächstenliebe“.

Mal abgesehen von den Versuchen mit großen Hilfsorganisationen, den beruflichen Einblicken in das Gesundheitsbetrieben und der Mitleidsindustrie allgemein gibt es auch im Kleinen absonderliche Reaktionen, die auf den ersten Blick nicht gleich verstehbar sind.

Ich habe selbst darüber laut geredet und geschrieben. (vgl. „sozialer Frieden“, „Erlebnisse in einer Kurstadt“, Idomeni u.a.).

Eine unerwartete Quelle berichtete nun, daß es gar kein Einzelfall ist, wenn Privatleute Initiativen starten, die in das „Portefolio“ oder die Alleinstellungsmerkmal-Sammlung einer etablierten Organisation gehören.

Spenden werden jederzeit genommen, Unterstützung mit Tat und Rat nicht so gerne- und das eben nicht nur in der Kaiserstadt.

Das „Presbyterium“, die Alteingesessenen, die „wir waren hier schon immer“- Platzhalter lassen sich nicht gerne in die Karten gucken.

Das ist hier so, in RecklinghausenMünsterBremenNordhornBayern usw. auch und woanders bestimmt ähnlich.

Hat das nun was mit Macht, Helfensbedürftigkeit und Eitelkeit zu tun oder vielleicht sogar mit Überheblichkeit/Blödheit/Gartenzwergmentalität?

Ich weiß es nicht- aber seitdem ich weiß, daß es sogar Pastoren und anderen Christen auffällt bin ich froh.

Nicht daß es so ist, sondern daß ich mit meinen Erfahrungen nicht allein bin.

Egal, ob nebenan.de oder Kirche oder DRK oder…. da ist viel Getöse und Werbung aber nicht ganz soviel Haltung, wie ichs mir gewünscht habe.

 

Aber- ich sach immer:

„Besser beim eigenen Niesen erschrecken als ein depressives Nilpferd heiraten“ (alte tibetische Weisheit. Mir persönlich würde Nashorn besser gefallen- vom Satzklang her. Aber die Tibeter sind dickköpfig )